Lesung auf dem Literaturfest Meißen 2011

Am Pfingstsonntag startete ich zur ersten Romanlesung meines Lebens. Einerseits ist es natürlich eine große Ehre, aus dem eigenen Buch zu lesen. Andererseites hat man auf so einer Bühne auch eine Menge Gelegenheit sich ausgiebig zu blamieren! Entsprechend aufgeregt war ich natürlich. Zigmal habe ich kontrolliert, ob ich auch das Buch, DAS Buch mit den Markierungen, Streichungen und den Einklebezetteln, damit ich die Stellen zum Lesen auch wiederfinde, dabei hatte. Dabei war es in meiner Tasche. Schon seit dem Abend vorher, andem ich zum letzen Mal angeguckt habe, was ich lesen würde. Natürlich war es da. Und mein Fotoapparat, damit ihr, die ihr diesen Bericht hier lest, was zu gucken habt? Der lag auf dem Buch. Die Uhr, damit ich weiß, wieviel Zeit ich noch habe? Nein. Uhr nicht da. Meine Uhr war weg! Einfach weg! Hektische Suche quer durchs Haus, alle Taschen, Ablagemöglichkeiten, Nachttische: Nichts! Schließlich habe ich die Plastikuhr von meinem Sohn geliehen, damit ich wusste, was sie Stunde geschlagen hatte. Danke Simon! (Falls sich vielleicht jemand gewundert haben sollte, warum ich so einen schwarzen Klotz am Handgelenk hatte…) Lesung auf dem Literaturfest Meißen 2011 weiterlesen