Herausforderung Nr. 777 – Sieben Sätze aus Schattenblüte 3

Kaum ist man mal weg, passiert gleich etwas Spannendes! Auf facebook läuft derzeit ein Autorenspiel, bei dem man von lieben Kolleginnen aufgefordert wird, einen kleinen Schnipsel aus dem gerade in Arbeit befindlichen  Projekt zu posten. Ich habe die Herausforderung Nr 777 von Kerstin Pflieger und Anja Feldhorst geschickt bekommen. Es geht darum, von Seite 7 des neuesten Buch – Projektes 7 Sätze zu veröffentlichen und die Herausforderung an 7 Kolleginnen oder Kollegen weiter zu reichen.

Hier also nun der kleine, unlektorierte, unüberarbeitete, Auszug aus Schattenblüte 3, der sich zumindest jetzt noch auf Seite sieben befindet. Ja, ich weiß, es sind mehr Sätze als sieben, aber ich dachte, da ich so kurze Sätze schreibe, darf ich vielleicht etwas großzügiger sein.

„Du wirst dich verändern. Vielleicht hat es sogar schon begonnen.“ Er streicht mit der Fingerspitze eine Haarsträhne aus meiner Stirn. „Dein Denken verändert sich, deine Sicht der Dinge. Das Töten, es wird ganz leicht. Deine Wut wird ungezähmt. Du wirst wilder werden und rücksichtsloser. Das ist der Werwolf in dir, der erwacht, mächtiger wird und seinen Platz fordert“

Ich werde B-Sagerin

„Wer A sagt …“ hat Favola ihre neue Kategorie benannt, in der sie in Zukuft Autoren auf ihrer Seite „Favolas Lesestoff“ vorstellt. Zweimal sieben Sätze sind von den „B-Sagern“ zu ergänzen. Meine ersten sieben weiter geschriebenen Sätze sind inzwischen online und hier nachzulesen. Die zweiten sieben Sätze habe ich soeben an Favola abgeschickt, bei der ich mich hiermit noch einmal ganz herzlich für ihre tolle Idee bedanken möchte.

Schattenblüte – Teil drei: Juli 2012

Juli 2012: Das wird ja hier ein richtiges Schreibtagebuch! Diesen Monat gibt es allerdings nicht so viel Neues zu berichten. Meine Lektorin beim Rowohlt-Verlag hat inzwischen die erste Fassung von Schattenblüte 3, die ich ihr gemailt hatte, gelesen. Obwohl es dort natürlich noch “Löcher” in der Handlung und Stellen, die mehr Skizzen waren gab, ist sie erst einmal mit der Handlung und den neu eingeführten Figuren sehr zufrieden. Das “große Lektorengespräch”, in dem der Autorin plötzlich sonnenklar wird, dass wesentliche Teile der Handlung unbedingt grundlegend geändert werden müssen, fiel also aus. Ich mache jetzt entspannt mit meiner Familie Urlaub, kümmere mich um den Garten, mähe den Rasen. (Allerdings kann ich es nicht lassen, hin und wieder Ideen zu notieren, über das, was ich vielleicht, möglicherweise, nach der Schattenblüte-Trilogie schreiben könnte.) Nach den Schulferien schreibe ich dann gut erholt mit freiem Kopf Schattenblüte 3 zu Ende.