Bilder im Kopf

Wenn ich gefragt werde, was mir am Schreiben von Romanen am besten gefällt, antworte ich meistens: Dass ich neue Personen erfinden kann. Personen, die es noch nie gegeben hat, beginnen in meiner Phantasie zu sprechen, sich zu bewegen, zu lieben und zu hassen. Diese Personen beginnen ein Leben zu führen, Probleme zu bewältigen, an manchen auch zu scheitern, und ich bin immer die Erste, die erfährt, wie es weiter geht. Das macht Spaß.

Das eigentlich faszinierende, fast magische am Schreiben aber sind die Bilder, die man als Autorin im Kopf von anderen Menschen entstehen lassen kann. Bilder von Menschen und Dingen, die es gar nicht gibt, nehmen durch bloße Worte auf Papier im Kopf von euch Lesern und Leserinnen Gestalt an. Ich habe die von mir erfundenen Personen niemals gezeichnet, ihr könnt es trotzdem.

Wer mir nicht glaubt, dass das mit der Gedankenübertragung funktioniert, muss nur auf die offizielle facebook-Fanseite für Schattenblüte gehen und hier unter „Fotos“ die vielen Bilder ansehen, die von Sjöll, Thursen und Norrock entstanden sind.

Ich danke ganz herzlich all denjenigen, die sich mit ihren Bildern am Wettbewerb beteiligt haben, denjenigen, die noch zu Hause an ihren Entwürfen sitzen und den anderen, die sich bis zum 15. Dezember 2010 noch beteiligen werden. Eure Bilder sind so schön, ihr habt eigentlich alle alle ein iPad verdient.

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